Die lange Reise der drei Weisen aus dem Morgenland

von | Dez 14, 2022

Musical „Stern der Sterne“ feierte mit stehenden Ovationen Premiere in der Merkendorfer Stadtkirche

Am Ende hielt es die Zuschauer nicht mehr auf ihren Bänken. Mit stehenden Ovationen applaudierten sie dem Ensemble, der Band und dem Schöpfer des Weihnachtsmusicals „Stern der Sterne“, Dekan i.R. Helmut Müller.

Die Stadtkirche war sehr gut besucht, als die drei Sternsinger Mazdak, Shahab und Shayan (Johann Schad, Birgit Schuster und Willi Ortner) die Bühne im Chorraum betraten und ihr „CMB“ über der Tür anbrachten.

Anschließend wechselte das Szenenbild nach Persien, wo Mazdak und Shahab den Sternenhimmel beobachteten. Von seiner Größe fasziniert stimmten sie „Gott, großer Schöpfer der herrlichen Welt“ an, als sie am Firmament einen neuen hellen Stern entdeckten. Sie brachen umgehend auf, um in Babylon ihren Freund Shayan zu treffen. In elf Szenen ließ Dekan i.R. Müller nun die drei Astronomen den neugeborenen Gottessohn suchen. Dass die drei Sterndeuter auch an ihrem Unterfangen zweifelten, arbeitete der Theologe in einer Szene heraus, als Mazdak einen Schwächeanfall erlitt und die drei erst durch die Hilfe der Medizinerin Soraya (Karin Kelber) die Oasenstadt Palmyra erreichten.

In Jerusalem trafen die Weisen König Herodes, den gekonnt Daniel Kistner darstellte. Auf dem Weg nach Bethlehem stimmte der Chor der Engel ihr Gloria an: „Gott sei Dank und Ehre“ und die Mutter Jesu (Tanja Funk) bedankte sich mit dem Lied „Ist ja irre, einfach irre“ bei den Weisen für deren Geschenke. Mit „Die Hoffnung lebt“ gaben die Sterndeuter und der Chor dem Publikum zum Schluss die Hoffnung mit auf den Weg, dass die Herrschaft des Friedens einst mit Jesus wiederkommen werde.

 

Dekan i.R. Helmut Müller zeigte sich nach der Premiere seines Musicals begeistert davon, dass sein Werk so viel Zuspruch fand. Neben den Texten komponierte er die Lieder zu seinem neuen Werk. Auch die Band, die Alfred Hofmann leitete, trug neben den detailgetreuen Bühnenbildern dazu bei, dass sich die Besucher direkt in die Zeit um Jesu Geburt versetzt sahen, und mit den Weisen aus dem Morgenland die lange aber erfolgreiche Reise nach Bethlehem gehen konnten.

Text u. Fotos: Daniel Ammon

 

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