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„Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst!
Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein!“
Jesaja 43 1b

Die Taufe

Die Taufe ist der Start für ein Leben mit Gott.
Sich Taufen lassen bedeutet eine doppelte Zusage:
Die Zusage des Menschen der getauft wird: „Ja, ich will mit Dir du dreieiniger Gott Vater Sohn und Heiliger Geist durch das Leben gehen.“
Und es ist die Zusage Gottes: „Du gehörst zu mir, ich bleibe an deiner Seite.“

 

 

Die Taufpraxis
Jesus von Nazareth selber ließ sich von Johannes dem Täufer taufen und wurde in den Jordanfluss eingetaucht. Diese Praxis ist auch in der Evangelischen Kirche möglich wird aber selten praktiziert. So werden hier Erwachsene wie Babys meist über einem Taufbecken getauft und nur der Kopf dreimal mit dem Urelement des Lebens – dem Wasser-  beträufelt und der Täufer spricht dabei: „Ich taufe dich im Namen des (1.)Vaters des (2.)Sohnes und des (3.)Heiligen Geistes“.

 

Kinder- oder Erwachsenentaufe?
Die evangelisch lutherische Kirche lässt (nicht nur) Kinder, die noch nicht selber dieses Ja gegenüber Gott ausdrücken können taufen.
Hier stehen die Eltern und die Paten in der Pflicht dem aufwachsenden Kind das eigene Ja zu Gott zu ermöglichen.
Das Kind soll also an Gott sorgsam herangeführt werden, der dreieinige Gott – Vater, Sohn und heiliger Geist – kindgerecht erfahrbar gemacht werden, damit bei der Konfirmation der junge Mensch seine eigene Bestätigung des Glaubens geben kann. Die Taufe im Namen des Vaters des Sohnes und des Heligen Geistes ist auch eine „Eintrittskarte“ in die Gemeinschaft der weltweiten Christenheit, egal in welcher Kirche – die Getaufte oder der Getaufte gehört dazu.

 

Fragen?
Wie alt sollte mein Kind bei der Taufe sein?
Wer kann Taufpate oder Taufpatin werden?
Was ist eine Patenbescheinigung?
Müssen die Eltern Mitglieder der Kirche sein?
Gibt es eine ökumenische Tauffeier?

Die Konfirmation

Die Bestätigungsfeier
Mit ca. 14 Jahren dürfen die, die als Kinder getauft wurden ihr eigenes Ja zu Gott finden. Im Konfirmationsgottesdienst einem Festgottesdienst geben die Jungen Menschen einerseits ihr eigenes Ja zu ihrer Verbindung Gott und andererseits bekommen sie persönlich Gottes Segen zugesprochen.

In den zwei Jahren zuvor findet in den Präparanden- und Konfirmandenkursen eine intensive Vorbereitung zu diesem Ja statt. Glaube ist keine wissensbasierte Religionsausübung, der persönliche Glaube ist eine persönliche Beziehung zum dreieinigen Gott. An diese Beziehung sollen die Jugendlichen herangeführt werden, aber es bleibt ihre eigene Entscheidung Gottes Zusage mit einem eigenen Ja zu beantworten. Präpi- und Konfikurse wollen die Grundlagen für diese Entscheidung geben. Natürlich gilt es da auch sich Wissen anzueignen, aber entscheidender ist der Umgang mit dem Wissen in der Beziehung zu Gott und in der Beziehung zu den Mitmenschen in und ausserhalb der Kirche. Das soll in diesen Kursen erlernt, diskutiert und erprobt werden.

 

Die Hochzeit

Schön wenn sich Menschen verantwortungsvoll nahe kommen. Und Wenn sie für die Gründung und Führung einer Familie sich den Beistand Gottes und seinen Segen dazu wünschen. Die Trauung in der Kirche ist kein schönes Festasccessoire was halt zu einer schönen Hochzeit traditionell dazugehört, es ist das bewusste erbitten des Paares für Gottes Begleitung und der Empfang seines Segen für die werdende Familie. Eben so gesehen wesentlich wichtiger als das Standesamt. Und das es dann auch ein tolles Fest werden darf, das ist doch super …

 

 

Jubiläen:

Gerne gedenken wir besonderer Tage auch in der Kirche kann dazu ein Gottesdienst gefeiert werden. Der wohl erste dieser Gedenkgottesdienste ist der Tauferinnerungsgottesdienst noch im Kindergarten alter.
Die Silbernen goldenen und diamantenen Fest Gottesdienste erinnern sowohl an die Konfirmation als auch an die Hochzeit eines langjährigen Ehepaares. Noch einmal Revue Passieren lassen was im eigenen Leben so Passiert ist und es dankbar vor Gott legen

 

Abschied nehmen

Jesus Christus hat für uns Christen dem Tod sein Stachel gezogen.
So ist der irdische Tod nicht das dunkle Ende, sondern die Tür zu dem schmerzfreien und glücklichen Leben bei Gott. Aber das gilt für die Christin, den Christen die/der gestorben ist, die Menschen die zurückgelassen wurden brauchen Trost und wünschen sich Begleitung. Wir begleiten am Grab und schauen im anschließenden Gottesdienst noch einmal das Leben der gegangenen Person. Wir suchen dabei die Dankbarkeit in uns und vergewissern uns der Liebe Gottes.

Nächste Veranstaltungen

Eltern-Kind-Gruppe
Soziales Lernen und pädagogisches Fördern in der Gruppe gemäß päd. Konzept des EBW JAH

Merkendorf: Evang. Gemeindehaus Merkendorf - Saal
Kreativtreff Silvia Weeger
Merkendorf: Evang. Gemeindehaus Merkendorf - Schulungs-/ Gruppenraum OG
Gottesdienst, im Anschluss Kirchenkaffee und Eine-Welt-Laden Pfrin. Anja Sievert
Merkendorf: Stadtkirche Merkendorf